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Gemeinschaftsschule Campus Cordis Dresden · Staatlich anerkannte Ersatzschule
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🕊️ Clearingstelle & Mediation

Konflikte lösen, Gemeinschaft stärken – unser Ansatz für ein gutes Miteinander.

WillkommenSchulgemeinschaftClearingstelle
Konfliktmanagement an unserer Schule

Die Clearingstelle

Konflikte sind natürliche Bestandteile des menschlichen Zusammenlebens und können in verschiedenen Umgebungen auftreten, auch in der Schule. Genau hier kommt unsere Clearingstelle für Konfliktmanagement ins Spiel.

Konflikte konstruktiv zu lösen ist eine Kompetenz und genau diese fördern wir an der Gemeinschaftsschule Campus Cordis.
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Was ist die Clearingstelle?

Eine schulinterne Ressource, die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft bei der Bewältigung von Konflikten unterstützt. Wichtig sind uns dabei Offenheit, Fairness und Kommunikation auf Augenhöhe.

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Was ist das Ziel?

Konflikte auf konstruktive und friedliche Weise lösen und so zu einem positiven, harmonischen Schulumfeld beitragen, mit dem Anspruch einer echten Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

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Wer kann die Clearingstelle nutzen?

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere Beteiligte.

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Was macht die Clearingstelle besonders?

Strenge Vertraulichkeit, ausgebildete Kolleginnen und Kollegen sowie ein breites Repertoire an Methoden.


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Teil unseres Schulkonzepts

Konfliktarbeit ist kein Sonderangebot, sondern fester Bestandteil unseres pädagogischen Selbstverständnisses als Gemeinschaftsschule.

🎓

Ausgebildetes Team

Unsere Kolleginnen und Kollegen der Clearingstelle sind gezielt für Gesprächsmoderation und Konfliktbegleitung qualifiziert.

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Freiwilligkeit & Empfehlung

Die Clearingstelle kann selbst kontaktiert oder von Lehrkräften und der Schulleitung empfohlen werden.

Schritt für Schritt

Wie funktioniert die Clearingstelle?

Wenn ein Konflikt auftritt, können die Beteiligten die Clearingstelle kontaktieren. Der Ablauf ist klar strukturiert und immer auf die Situation abgestimmt.

1

Kontaktaufnahme

Eine oder mehrere beteiligte Personen melden sich bei der Clearingstelle, persönlich, per E-Mail oder über eine Lehrkraft bzw. die Schulleitung.

2

Sicherer Gesprächsraum

Die Clearingstelle bietet einen vertraulichen Rahmen, in dem alle Beteiligten ihre Perspektiven und die Hintergründe des Konflikts offen schildern können.

3

Moderation & Klärung

Ausgebildete Kolleginnen und Kollegen moderieren das Gespräch, decken Missverständnisse auf und helfen den Beteiligten gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

4

Vereinbarung & weiteres Vorgehen

Am Ende steht eine gemeinsam erarbeitete Vereinbarung oder eine Beratung zum nächsten Schritt, mit dem Ziel, dass alle Beteiligten zufrieden aus dem Prozess herausgehen.


Unser Ziel ist immer eine Win-Win-Situation: keine Gewinner und Verlierer, sondern gemeinsam getragene Lösungen.

Häufige Frage
Muss ich zur Clearingstelle gehen, wenn ich nicht will?
Die Teilnahme ist grundsätzlich freiwillig. Handelt es sich jedoch um eine Mediation, ist die Teilnahme verpflichtend.
Häufige Frage
Welche Art von Konflikten kann begleitet werden?
Die Clearingstelle begleitet Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern, zwischen Schülerinnen bzw. Schülern und Lehrkräften sowie innerhalb des Kollegiums. Dabei liegt der Fokus immer auf konstruktiver Klärung statt auf Schuldzuweisungen.
Vertrauen als Grundlage

Vertraulichkeit und Offenheit

Die Clearingstelle arbeitet streng vertraulich. Das bedeutet: Alles, was während der Gespräche besprochen wird, bleibt unter den Beteiligten. Diese Grundregel gilt ausnahmslos.

Nur wer sich sicher fühlt, kann offen sprechen. Und nur wer offen spricht, kann echte Lösungen finden.
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Strikte Vertraulichkeit

Alle Inhalte der Gespräche werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, alle Beteiligten stimmen dem ausdrücklich zu.

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Raum für Ehrlichkeit

Die Vertraulichkeit fördert Offenheit: Beteiligte können ihre Sichtweisen und Gefühle frei äußern, ohne befürchten zu müssen, dass diese Informationen nach außen dringen.

⚖️

Neutralität

Die Kolleginnen und Kollegen der Clearingstelle sind neutral. Sie ergreifen keine Partei, sondern begleiten den Prozess fair und unvoreingenommen.


Wichtiger Hinweis: Die Vertraulichkeit gilt nicht, wenn es Hinweise auf eine ernsthafte Gefährdung des Wohls einer Person gibt. In diesem Fall sind die Beteiligten verpflichtet, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Erweitertes Repertoire

Mediation als weiteres Instrument

Neben der Clearingstelle verfügen wir über ein weiteres, besonders wirkungsvolles Instrument: Mehrere Kolleginnen und Kollegen haben sich in professioneller Mediation weitergebildet und können dieses strukturierte Verfahren gezielt einsetzen.

Mediation erweitert unser Repertoire an Konflikthilfemaßnahmen deutlich und ermöglicht es uns, auch komplexere oder festgefahrene Situationen professionell zu begleiten.

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Was ist Mediation?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem eine ausgebildete, neutrale Person (die Mediatorin bzw. der Mediator) den Konflikt der Konfliktparteien verstehen möchte. Dieser Verstehensprozess ist echte Mitgefühlsarbeit. Die Lösung eines Konflikts ist wünschenswert, jedoch nicht das primäre Ziel einer Mediation.

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Was unterscheidet Mediation von der Clearingstelle?

Die Clearingstelle bietet niedrigschwellige und freiwillige Gesprächsbegleitung und Moderation. Mediation ist ein verpflichtender, formalisierter Prozess mit klaren Phasen. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine tiefere Bearbeitung des Konflikts sinnvoll ist.


Wie Clearingstelle und Mediation zusammenwirken

🪜
Abgestufte Unterstützung
Von der Erstbegleitung zur Mediation
Die Clearingstelle ist der erste Anlaufpunkt bei Konflikten. Wenn ein Gespräch zeigt, dass eine strukturiertere Bearbeitung notwendig ist, kann nahtlos in ein Mediationsverfahren übergeleitet werden. So entsteht ein abgestuftes, bedarfsgerechtes System.
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Qualifikation
Ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren im Kollegium
Kolleginnen und Kollegen, die in Mediation weitergebildet sind, bringen eine zertifizierte Zusatzqualifikation mit. Diese Expertise kommt der gesamten Schulgemeinschaft zugute.
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Wann kommt Mediation zum Einsatz?
Indikationen für ein Mediationsverfahren
Mediation eignet sich besonders, wenn: ein Konflikt über längere Zeit besteht und sich verfestigt hat · die Beteiligten einander künftig weiter begegnen werden (z. B. in derselben Klasse oder im Kollegium) · ein tiefes Verstehen der Beziehungsebene notwendig erscheint.
Mehr als Konfliktlösung

Langfristige Wirkung

Die Arbeit der Clearingstelle hat nicht nur kurzfristige Auswirkungen auf die Lösung des aktuellen Konflikts. Sie fördert nachhaltig die Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeiten der Beteiligten. Das sind Kompetenzen, die im schulischen und späteren Leben von unschätzbarem Wert sind.

Konstruktiver Umgang mit Konflikten ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung, die wir als Gemeinschaftsschule Campus Cordis anstreben.
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Kommunikationsfähigkeit

Wer gelernt hat, Konflikte offen und respektvoll anzusprechen, wird auch in anderen Lebensbereichen besser kommunizieren.

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Problemlösungskompetenz

Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen stärkt die Fähigkeit, kreativ und konstruktiv mit schwierigen Situationen umzugehen.

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Empathie & Perspektivwechsel

Das Zuhören und Verstehen anderer Sichtweisen fördert Empathie und das ist eine der wichtigsten sozialen Kompetenzen überhaupt.

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Schulklima

Langfristig trägt eine gelebte Konfliktkultur zu einem positiven, sicheren Schulumfeld bei, für alle Mitglieder der Gemeinschaft.


Konfliktkompetenz ist Lebenskompetenz. Was Schülerinnen und Schüler hier lernen, begleitet sie weit über die Schulzeit hinaus.

Fragen zur Clearingstelle oder zum Mediationsangebot? Wenden Sie sich direkt an das Team: clearingstelle@gmscc.lernsax.de