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Klassenstufe 5

Ein Jahr voller Entdeckungen – ankommen, kennenlernen und den eigenen Weg beginnen

Willkommen Orientierungsstufe 5/6 Klassenstufe 5
Der erste Schritt

Die fünfte Klasse ist ganz vom Ankommen geprägt. Ein neues Gebäude, neue Gesichter, neue Fächer und längere Schultage: Das ist viel auf einmal. Und genau deshalb nehmen wir uns dafür die Zeit und die Sorgfalt, die dieser besondere Schritt verdient.

Ankommen bedeutet nicht einfach, da zu sein. Es bedeutet, sich zugehörig zu fühlen, einen Platz gefunden zu haben und mit Neugier zu schauen, was noch kommt.

Gemeinsam von Anfang an

Die Ankommenswoche

Noch bevor die Klassen feststehen, beginnt das Schulleben am Campus Cordis mit etwas Besonderem: einer ganzen Woche, die einzig und allein dem Kennenlernen gewidmet ist. Schülerinnen und Schüler begegnen sich in wechselnden Gruppen, in unterschiedlichen Situationen und Formaten, jeden Tag mit neuen Mitschülerinnen und Mitschülern. So können alle zeigen, wer sie wirklich sind, mit ihren Stärken und dem, woran sie noch wachsen.

Erst am Ende dieser ersten Schulwoche legen die Klassenleitungen auf Grundlage ihrer Beobachtungen die endgültige Klassenzusammensetzung fest. Lerngruppen entstehen so nicht zufällig, sondern bewusst und mit Bedacht.

Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulen kommen zusammen und bekommen in der Ankommenswoche die Gelegenheit, sich ohne Druck und ohne voreilige Zuordnungen kennenzulernen. Das schafft von Anfang an eine gute Grundlage für das gemeinsame Lernen.


Ankommen im Schulalltag

Mit guten Werkzeugen in den neuen Alltag

Der Schulalltag am Campus Cordis ist anders als in der Grundschule: neue Fächer, mehr Lehrkräfte, längere Tage und ein Rhythmus, der erst zur Gewohnheit werden muss. Das braucht Zeit und die geben wir gerne. Damit dieser Übergang gelingt, begleiten wir Schülerinnen und Schüler von Beginn an mit konkreten Hilfsmitteln und Strukturen, die ihnen Halt geben.

Lernstrategien

Wie lerne ich eigentlich? Was hilft mir dabei, mir etwas zu merken? Schülerinnen und Schüler entdecken, welche Strategien zu ihnen passen und bauen sich ein persönliches Repertoire auf.

Classroommanagement

Klare Strukturen und verlässliche Rituale im Unterricht schaffen eine Atmosphäre, in der alle konzentriert und entspannt lernen können.

Coachinggespräche

In regelmäßigen Einzelgesprächen mit der Coachin oder dem Coach haben Schülerinnen und Schüler einen geschützten Raum, um über Lernfortschritte, Fragen und persönliche Ziele zu sprechen.

Lerntagebuch

Das Lerntagebuch begleitet durch das Schuljahr. Es hilft dabei, den eigenen Lernweg zu dokumentieren, Ziele festzuhalten und rückblickend zu sehen, wie weit man bereits gekommen ist.


Selbstreguliertes Lernen

Fragen, die wichtig sind

In der fünften Klasse stehen grundlegende Fragen im Mittelpunkt, die für den gesamten weiteren Bildungsweg bedeutsam sind. Wie arbeite ich mit einem Lernplan? Wie kann ich mich selbst motivieren, wenn es mal schwerer fällt? Was brauche ich eigentlich, um gut lernen zu können?

Diese Fragen haben keine einheitliche Antwort. Schülerinnen und Schüler lernen, sie für sich selbst zu beantworten und entwickeln so nach und nach eine ganz eigene Art, ihren Lernprozess in die Hand zu nehmen.


Orientierung braucht Raum

Wege ausprobieren, Richtung finden

Die fünfte Klasse ist Teil der Orientierungsstufe und dieser Begriff ist ernst gemeint. Schülerinnen und Schüler haben die Zeit und den Raum, sich auf ihrem Bildungsweg zu orientieren. Erste Wege können ausprobiert werden und wenn etwas nicht passt, darf auch innegehalten und ein neuer Weg eingeschlagen werden.

Das geschieht in der eigenen Geschwindigkeit und mit den eigenen Zielen vor Augen. Denn das Ziel der fünften Klasse ist nicht, möglichst schnell anzukommen, sondern zu erfahren, wohin die Reise führen soll.


Verlässliche Begleitung

Doppelte Klassenleitung – zwei Ansprechpersonen auf Augenhöhe

Jede Klasse am Campus Cordis wird von zwei gleichberechtigten Klassenleitungen gemeinsam geführt. Diese doppelte Klassenleitung ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Grundprinzips: Schülerinnen und Schüler sollen stets mindestens eine vertraute Ansprechperson finden, die sie kennt und begleitet.

Beide Klassenleitungen tragen gleichermaßen Verantwortung für die Lerngruppe. Sie kennen die Schülerinnen und Schüler gut, tauschen sich regelmäßig aus und sprechen mit einer Stimme. Das gibt der Klasse Sicherheit und sorgt dafür, dass niemand durchs Raster fällt.

Gerade in der fünften Klasse, wenn so vieles neu ist, macht es einen Unterschied, ob eine Klasse von zwei Menschen begleitet wird, die sich die Verantwortung teilen und gemeinsam hinschauen. Eltern und Schülerinnen und Schüler wissen dadurch immer, an wen sie sich wenden können.